Highlights und Bestandteile |
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Blechabwicklung von Freiformflächen nun auch mit Kantlinien Bei der Herstellung von Übergangsteilen werden zwei Konturen miteinander verbunden, zum Beispiel ein Kreis mit einem Rechteck (Bild 1). Die Konstruktion eines solchen Übergangs wird über die Funktion "Lofting" realisiert. Übergangsflächen werden als Freiformflächen dargestellt. In der Praxis werden solche Teile entweder durch Rollen oder durch mehrfaches Kanten gefertigt. Zur Steuerung der Maschinen werden im zweiten Fall Informationen über die Kantlinien benötigt. SPI kann jetzt auch die für das Biegen notwendigen Kantlinien berechnen, ohne dass dazu das 3D-Modell verändert werden muss. Bei der Berechnung des Zuschnitts berücksichtigt das SPI-Abwicklungsprogramm die entstehenden Kantwinkel und auch die Biegeradien. Die Vorteile liegen auf der Hand: Das 3D Modell bleibt geometrisch und in Bezug auf die Featureanzahl einfach. Modelle können komplett parametrisch aufgebaut werden und bleiben leicht änderbar. |
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Die Anwendung des Verfahrens ist denkbar einfach: Nach der Konstruktion eines Übergangsteils sind lediglich die notwendigen Abwicklungsparameter einzustellen. Das SPI-Abwicklungskommando erzeugt den Zuschnitt mit allen Biegelinien, optional mit Biegelinientabelle sowie Zusatzinformationen für die Biegemaschinen (Bild 2). Über die Facettenattribute kann für jede einzelne Fläche individuell die Anzahl der Kantungen gesteuert werden. Nach der Abwicklung können die intern berechneten Facetten mit dem Befehl "Abwicklungsfacetten" am 3D Modell eingeblendet werden.
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